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Die Ständige Vertreterin Österreichs bei den Vereinten Nationen in Genf, Frau Bot­schafterin Dr. Elisabeth Tichy-Fissl­berger persönlich, regte die Einladung von Lydia Mischkulnig an. Die in Klagen­furt geborene und in Wien lebende Autorin absolvierte Ausbildungen als Bühnen-bildnerin und in verschiedenen Sparten des Films, bevor sie sich  1991 ganz dem Schreiben zuwandte und 1994 im Droschl-Verlag in Graz ihren ersten Roman Halbes Leben veröffentlichte. In regelmässigen Abständen folgen weitere Bücher, so die Romane Umarmung (2002), Schwestern der Angst (2010), Vom Gebrauch der Wünsche (2014) oder die Erzählbände Sieben Versu-chungen (1998) und Die Paradies­maschine (2016). Die Kritik rühmt ebenso ihre Sprachkunst wie ihre Begabung, zugriffig und spannend zu erzählen. Ihre Bücher zeichnen heutige Menschen aus intimer Nähe aber auch in ihrer Abhängigkeit von gesellschaftlichen Zwängen, die mutig denunziert werden.
Karl Markus Gauß nennt die Autorin eine „Spezialistin des eska­lierenden Familien-schreckens“. Oft wird sich mit Ingeborg Bach­mann und Elfriede Jelinek vergliche. Die unerbittliche Genauigkeit kann sich aber auch mit surrealen Zügen verbinden. Interviews (vgl. www. lydiamischkulnig.net) zeigen den hohen Reflexionsgrad ihres Schreibens, der sich auch in der durchdachten Anlage ihrer Bücher verrät und in ihren Essays, die einer Vielfalt von Themen gewidmet sind. Lydia Mischkulnig wurde u.a. mit dem Veza-Canetti und dem Jo­hann-Beer-Preis ausge-zeichnet.





In Zusammenarbeit mit dem Verein der Österreicher in Genf


Donnerstag, 15. November 2018, 19:30 Collège Calvin

Salle de réunion, rue Théodore-de-Bèze 2-4, Genf


Lydia MISCHKULNIG (Wien)

liest aus eigenen Werken



  





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