© SOCIÉTÉ GENEVOISE D'ÉTUDES ALLEMANDES               MISE À JOUR: 04.11.2018                     CONTACT:   info@socgeallemande.ch


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An der Schnittstelle von Wirtschaft und Philo-sophie arbeitend, begreift Lisa Herzog in ihren Arbeiten zur Wirtschaft diese als Teil einer Moralwissenschaft, dabei u. a. auf Adam Smith, dem grosse Teile ihrer englischen Doktorarbeit (Oxford, 2011) gelten, zurückgreifend. Ihre akademischen Arbeiten – nach Studium und Forschungsaufenthalten in München, Oxford, Sankt Gallen, Frankfurt, Stanford und zuletzt Berlin ist sie seit 2016 Professorin an der Hochschule für Politik an der TU München – adressiert sie dabei bewusst auch an ein grös-seres Publikum. So vermittelt sie dem deutschen Lesepublikum die Ergebnisse ihrer Forschungen in dem als „Plädoyer“ Freiheit gehört nicht nur den Reichen (München 2014), setzt zugleich aber mit dem Sammelband „Der Wert des Marktes“ (hrsg. mit Axel Honneth) und der Herausgeberschaft eines Bandes mit Schriften Joseph A. Schumpeters wieder Akzente für das eigene Fach.
Für den Schweizer Kontext sind ihre Auftritte im Schweizer Fern-sehen („Sternstunde Philosophie“) und dieses Frühjahr im Radio (Deutschlandfunk, 4.3.2018) zu den philo-sophischen Implikationen der „No-Billag“-Initiative von besonderem Interesse. Für den Genfer Vortrag schöpft Lisa Herzog aus aktuellen Arbeiten zu dem neuen Thema der Wirtschaftsdemokratie, die ein altes Anliegen egalitärer und progressiver Denkerinnen ist, und fragt, ob Projekte demokratischer Kontrolle in der Wirtschaft nicht durch die neuen Informations- und Kommunikations-methoden neuen Auftriebe erhalten.





In Zusammenarbeit mit dem Collège de Genève.

Donnerstag, 29. November 2018, 19:30 Collège Calvin

Salle de réunion Rue Théodore-de-Bèze 2-4, Genf


Prof. Dr. Lisa HERZOG

(Technische Universität München)


Wirtschaftsdemokratie – Utopie oder Chance der Digitalisierung?






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